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Wir
möchten im AEDL-Bereich Kommunikation die Möglichkeiten eines Menschen
einschätzen.
Wir haben da einige Fragen:
Kann unsere Testperson andere Personen aus eigenem Umfeld erkennen?
Ist die örtliche Orientierung gegeben?
Ist unsere Person in der Lage, die Entscheidungen im Alltagsleben zu treffen?
Eine mögliche Vorgehensweise, welche in der pflegerischen Praxis alltäglich ist
und welche auch manche Softwarehersteller gerne praktizieren ist diese:
Wir beschreiben was unsere Testperson tut, was sie kann und was sie nicht kann.
Während der pflegerischen Übergaben wird über diese Fragen häufig ausführlich
debattiert und bestimmte Erkenntnisse werden so gewonnen und weiter gegeben. In
den Dokumentationsprogrammen werden dann den Anwendern Textfelder zur Verfügung
gestellt, wo Pflegekräfte ihre Beobachtungen eingeben können.
Die Nachteile so einer Pflegedokumentation liegen auf der Hand:
-sie ist zeitaufwändig bei der Eingabe,
-sie ist noch zeitaufwändiger bei der Bewertung,
-sie ist nicht quantifizierbar und damit auch nicht vergleichbar.
Wir schlagen grundsätzlich in unserer Software Pflegemeister SQL einen anderen
Weg ein. Für das genannte Beispiel nehmen wir in unserem Assessment verwertbare
Antworten, wie:
0 = vorhanden / unbeeinträchtigt
1 = größtenteils vorhanden
2 = in geringem Maße vorhanden
3 = nicht vorhanden
So kann man als Ergebnis des Assessments eine Punktzahl ermitteln, die genaue
Einschätzung und Zuordnung des Klienten, wie auch allgemeine Vergleichbarkeit
mit den anderen Klienten ermöglichen. So kann man bei den Kognitiven und
kommunikativen Fähigkeiten alle Ergebnisse aufgrund von dieser Skala bewerten:
0 Punkte: keine Beeinträchtigung
1 bis 4 Punkte: geringe Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten
5 bis 8 Punkte: erhebliche Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten
9 bis 13 Punkte: schwere Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten
14 bis 24 Punkte: völliger/weitgehender Fähigkeitsverlust.
Wir haben unsere Assessments-Technologie nicht selbst erfunden, sondern aus den
international jahrzehntelang in der Praxis praktizierten und erprobten
Assessments übernommen. So ist die Quelle für einige Assessments das neue
Begutachtungsassessment zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit (NBA).
Im AEDL-Bereich ist das Assessment Mobilität übernommen. Dieses Instrument
ermöglicht eine SCHNELLE (in 5-7 Minuten durchzuführende) und verwertbare
Erfassung, deren Ergebnis von „selbständig“ bis „völliger/weitgehender
Selbständigkeitsverlust“ reicht.
Das Assessment Verhaltensweisen und psychische Problemlagen wurde auch eingebaut
und bietet so die Möglichkeit, pflegerische Handlungen und ärztliche Behandlung
quasi wissenschaftlich zu untermauern.
Wir haben versucht, alle deutschen Expertenstandards so zu implementieren, dass
sie mit möglichst wenig Schreibaufwand, dafür aber mit viel Output umgesetzt
werden. Für die Sturzprophylaxe haben wir sogar 3 Tests eingebaut, die auf
international bekannten Erfahrungen beruhen.
Die Standard-Tests, wie Braden-Skala oder Schmerzeinschätzung sind als Teil des
Risikomanagements implementiert. Besonders viel Aufmerksamkeit verdient der
Expertenstandard Nahrungs- und Flüssigkeitsmangel. Das Risiko-Screening wird
dadurch erleichtert, dass der Anwender alle Entwicklungsdaten automatisch
berechnet bekommt – z.B. das Gewicht des Klienten vor einem Monat, vor 6 Monaten
und vor einem Jahr.
Die anderen bewährten Assessments wie Barthel-Index oder MMS (Mini Mental
Status) sind dem Einführungsblock zugeordnet und folgen dem Aufnahmeassessment.
Die Software Pflegemeister SQL können Sie
hier
herunterladen und
beliebig lange unverbindlich testen.
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