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  Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) eine Expertengruppe zur Entwicklung des Expertenstandards Sturzprophylaxe zusammengerufen. Der Expertenstandard Sturzprophylaxe ist als Ergebnis dieser Zusammenarbeit ein Pflegestandard und wendet sich deshalb  an Pflegefachkräfte, aber auch an die Einrichtung dort, wo pflegerisches Handeln selbst nicht ausreicht. Der Standard ist in 6 Ebenen strukturiert:
  Protokoll
  An erster Stelle einer jeden Prophylaxe steht das Erkennen von Personen, die dieser speziellen Prophylaxe bedürfen. Um Personen mit einem erhöhten Sturzrisiko zu erkennen, braucht die Pflegefachkraft Wissen darum, welche besonderen Risikofaktoren eine Sturzgefahr begünstigen. Risikofaktoren können sowohl in der Person (interne RF) oder außerhalb der Person, in seinem Umfeld (externe RF) liegen. Die Pflegefachkraft legt auf der Grundlage vorhandener RF das Sturzrisiko für den Patienten/Bewohner fest. Das Ziel dieser Standardebene ist dann erreicht, wenn eine aktuelle und systematische Erfassung der Sturzrisikofaktoren vorliegt. Sie können in der Software unter Sturzprophylaxe - Sturzprotokoll / Einschätzung der Sturzgefahr das Modul öffnen und dann auf die zweite Registerkarte Einschätzung der Sturzgefahr klicken. Nach jeder Einschätzung können Sie auf die dritte Registerkarte Interventionen klicken, um konkrete Maßnahmen aus der Einschätzung herabzuleiten. Einige dieser Maßnahmen können sich auf die Ebene 2 oder 3 beziehen, wobei es um die Aktivitäten der Pflegekraft geht und einige beziehen sich auf die Ebene 4 oder 5, bzw. auf die Maßnahmen der Einrichtung.

Aus verschiedenen Untersuchungen ist bekannt, dass Personen ein so genanntes Sturzmuster entwickeln. In Institutionen gibt es zwischen den Stürzen verschiedener Personen gewisse Ähnlichkeiten: Um das zu identifizieren, sollen Stürze systematisch erfasst und über Sturzereignisprotokolle analysiert werden. Ziel ist es, möglichst heraus zu finden, wie es zu dem Sturz gekommen ist, und wie sich zukünftige Stürze vielleicht verhindern lassen. Sie können in unserer Software unter Sturzprophylaxe - Sturzprotokoll / Einschätzung der Sturzgefahr das Modul öffnen und dann auf der ersten Registerkarte  Sturzprotokoll das konkrete Dokumentieren eines Sturzereignisses vornehmen. Nach einer Weile kann man auf die Sturzstatistik zurückgreifen, unter Pflegedaten - Expertenstandard Sturzprophylaxe – Auswertung der Sturzprotokolle. Die Auswertung der Sturzprotokolle gibt die Auskunft darüber, wer, wo, warum und wie häufig in Ihrer Einrichtung stürzt. Sie können die häufigsten Sturzorte ermitteln (ob Zimmer, Gang, Toilette…), die häufigsten Sturzsituationen (beim Aufstehen, beim Duschen…), Sie gelangen zur Einsicht in die häufigsten Stolperfallen, die häufigsten Licht- und Bodenverhältnisse, wie auch in die häufigsten Erkrankungen und Behinderungen der gestürzten Klienten. Aufgrund dieser Statistik kann man dann konkrete Maßnahmen für die ganze Einrichtung treffen und so gezielt vorbeugend wirken
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  Sturzstatistik
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