|
Schneller Start mit dem Programm Das Programm herunterladen
Die Software Pflegemeister SQL enthält ähnliche Funktionalitäten wie die Software Pflegemeister PD, sie ist jedoch konsequenter auf den
pflegerischen Assessments aufgebaut. Unter dem Begriff Assessment verstehen wir nicht die bloße Erfassung von relevanten Daten, sondern die Einschätzung pflegerelevanter Tatsachen, Phänomene und Ereignisse zum Ziel
der Bewertung des Zustandes und Generierung der Pflegemaßnahmen. Aus diesem Grund enthalten unsere Assessments, wo dies nur möglich ist, Skalen, Tests oder anderen Messinstrumente, die zur Quantifizierung und
Vergleichbarkeit dienen!
Nehmen wir ein Beispiel dafür: Wir möchten im AEDL-Bereich Kommunikation die Möglichkeiten eines Menschen einschätzen. Wir haben da einige Fragen:
Kann unsere Testperson andere Personen aus eigenem Umfeld erkennen? Ist die örtliche Orientierung gegeben? Ist unsere Person in der Lage, die Entscheidungen im Alltagsleben zu treffen?
Eine mögliche
Vorgehensweise, welche in der pflegerischen Praxis alltäglich ist und welche auch manche Softwarehersteller gerne praktizieren ist diese: Wir beschreiben was unsere Testperson tut, was sie kann und was sie nicht
kann. Während der pflegerischen Übergaben wird über diese Fragen häufig ausführlich debattiert und bestimmte Erkenntnisse werden so gewonnen und weiter gegeben. In den Dokumentationsprogrammen werden dann den
Anwendern Textfelder zur Verfügung gestellt, wo Pflegekräfte ihre Beobachtungen eingeben können.
Die Nachteile so einer Pflegedokumentation liegen auf der Hand: -sie ist zeitaufwändig bei der Eingabe,
-sie ist noch zeitaufwändiger bei der Bewertung, -sie ist nicht quantifizierbar und damit auch nicht vergleichbar.
Wir schlagen grundsätzlich in unserer Software Pflegemeister SQL einen anderen Weg ein.
Für das genannte Beispiel nehmen wir in unserem Assessment verwertbare Antworten, wie: 0 = vorhanden / unbeeinträchtigt 1 = größtenteils vorhanden 2 = in geringem Maße vorhanden 3 = nicht vorhanden
So kann man als Ergebnis des Assessments eine Punktzahl ermitteln, die genaue Einschätzung und Zuordnung des Klienten, wie auch allgemeine Vergleichbarkeit mit den anderen Klienten ermöglichen. So kann man bei
den Kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten alle Ergebnisse aufgrund von dieser Skala bewerten: 0 Punkte: keine Beeinträchtigung 1 bis 4 Punkte: geringe Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten
5 bis 8 Punkte: erhebliche Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten 9 bis 13 Punkte: schwere Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten 14 bis 24 Punkte: völliger/weitgehender Fähigkeitsverlust.
Wir haben
unsere Assessments-Technologie nicht selbst erfunden, sondern aus den international jahrzehntelang in der Praxis praktizierten und erprobten Assessments übernommen. So ist die Quelle für einige Assessments das neue
Begutachtungsassessment zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit (NBA).
Im AEDL-Bereich ist das Assessment Mobilität übernommen. Dieses Instrument ermöglicht eine SCHNELLE (in 5-7 Minuten durchzuführende)
und verwertbare Erfassung, deren Ergebnis von „selbständig“ bis „völliger/weitgehender Selbständigkeitsverlust“ reicht. Das Assessment Verhaltensweisen und psychische Problemlagen wurde auch eingebaut und bietet
so die Möglichkeit, pflegerische Handlungen und ärztliche Behandlung quasi wissenschaftlich zu untermauern.
Wir haben versucht, alle deutschen Expertenstandards so zu implementieren, dass sie mit möglichst
wenig Schreibaufwand, dafür aber mit viel Output umgesetzt werden. Für die Sturzprophylaxe haben wir sogar 3 Tests eingebaut, die auf international bekannten Erfahrungen beruhen. Die Standard-Tests, wie
Braden-Skala oder Schmerzeinschätzung sind als Teil des Risikomanagements implementiert. Besonders viel Aufmerksamkeit verdient der Expertenstandard Nahrungs- und Flüssigkeitsmangel. Das Risiko-Screening wird
dadurch erleichtert, dass der Anwender alle Entwicklungsdaten automatisch berechnet bekommt – z.B. das Gewicht des Klienten vor einem Monat, vor 6 Monaten und vor einem Jahr. Die anderen bewährten Assessments
wie Barthel-Index oder MMS (Mini Mental Status) sind dem Einführungsblock zugeordnet und folgen dem Aufnahmeassessment.
Die Software Pflegemeister SQL können Sie hier herunterladen und beliebig lange unverbindlich testen. Die Demoversion benutzt eine SQL Server CE Datenbank. Diese Datenbank kann auch für eine Einzelplatzlizenz geliefert werden. In einer Multiuser-Umgebung schreibt die Software die Daten in eine MS SQL Server Datenbank. Mit der Software werden noch einige Komponenten von der Microsoft-Webseite geholt und installiert.
Schneller Start mit dem Programm
|